Ist Bin Laden wirklich tot?

Amerika befindet sich im Freudentaumel. Auch die restliche westliche Welt dürfte die Nachricht mit Genugtuung zur Kenntnis genommen haben. Der Verantwortliche für die Terroranschläge, welche als 9/11 in die Geschichte eingingen, Osama Bin Laden, wurde von Navy-Seals getötet.

Ich gehöre nicht zu denjenigen, die irgenwelchen Verschwörungstheorien sofort Glauben schenken, obwohl sie jeweils interessant, ja gar amüsant zu studieren sind. Schon die Vorfälle um 9/11 sind nicht über alle Zweifel erhaben. Aber auch um die 1. bemannte Mondlandung der Yankees ranken sich verschiedene Antithesen. Die Geschichte mit den grünen Männchen in Roswell lassen wir mal bei Seite … Und wenn ich mir die Zeitungsberichte zum Tod von Osama durchlese, hege ich meine Zweifel an der Echtheit seines Ablebens.

Da ist mal die Tatsache, dass Bin Laden erschossen wurde. Osama war wirklich ein schlimmer Bube. Durch seine Tötung kann sich der Terroristenführer irgendwie zu einfach aus der Affäre ziehen. Rachsüchtig wie wir Menschen nun mal sind, wäre es doch wirklich befriedigender gewesen, man hätte den Bartli doch noch etwas quälen können. Dann liest man etwas weiter und erfährt, dass er durch einen Kopfschuss getötet worden sei. Das Projektil habe sein Gesicht beim Einschlag zerstört. Und weiter berichten die Journalisten, dass Bin Ladens Leichnam noch auf See bestattet wurde. Zwar seien noch Untersuchungen der DNA am Laufen, doch wer interessiert sich jetzt noch dafür. Das Corpus Delicti ist weg … und wenn’s nicht weg wär, dann ist’s derart verballert, dass man’s nicht erkennt. Was dann später irgendwelche Regierungsvertreter zu den Resultaten der DNA-Untersuchung verzapfen, lässt mich ziemlich kalt. Sicher bin ich erst, wenn ich die Leiche sehe. Da bin ich altmodisch.

Die Amis sind doch sonst so geil auf coole Shows?! Weshalb haben sie den Körper sofort ins Meer geschmissen statt ihn genüsslich der Öffentlichkeit zu präsentieren. Weshalb will sich Uncle Barrak nicht medienwirksam als derjenige brüsten, welcher den Terror-Fürsten zur Strecke gebracht hat? Weil dort im fernen Orient gar nicht Osama Bin Laden gemeuchelt wurde … ?

Der Burka-Irrtum

Im Zusammenhang mit der Minarett-Initiative habe ich einige Diskussionen geführt. Oft kam man dabei auch auf das Thema Burka zu sprechen. Damals, wie auch heute sagen viele Leute, in der Schweiz gäbe es ja gar niemanden, der eine Burka trägt. Dem habe ich bislang immer entgegnet, dass ich vergangenen Sommer in Interlaken sehr viele Burkas gesehen habe und einige Tage später auch in Lausanne, wo sie kurz nach dem Eindunkeln „aus allen Löchern gekrochen“ kamen – diesen Eindruck hatte ich jedenfalls, denn plötzlich wimmelte es von solchen Schattengestalten. Kürzlich dann noch die Geschichte im Blick mit derjenigen, die in der Burka Auto fuhr … Doch das war ein Irrtum. Weder die Autofahrerin noch all die dunklen Geister die ich in Lausanne sah, waren Burka-Trägerinnen.

Diesbezüglich mal ein kleiner Vergleich:

Das, was ich gesehen habe, waren Niqabs in Lausanne und Tschadors in Interlaken (Nachmittags, bei über 30 Grad nota bene). Bei dem Niqab geht es wie bei der Burka um die komplette Gesichtsverhüllung, wobei für die Augen ein kleiner Schlitz freigelassen wird. Der Tschador kann das Gesicht freilassen, oder es zum Teil bedecken. Die Burka lässt noch nicht einmal den Blick auf die Augen frei, da der Sichtschlitz mit Stoff bedekt ist.

Mittlerweile wird der Begriff Burka als Synonym für wohl all diese Ganz- und Halbvermummungen verwendet. Sagt mir also jemand, er habe in der Schweiz noch nie eine Burka gesehen, so werde ich ihm künftig glauben. Was ich aber nicht glauben kann, dass man noch nie eine praktisch vollverschleierte Frau gesehen hat.

Es ist also grundsätzlich völlig egal, ob jemand eine Burka, ein Niqab oder was auch immer trägt. Entscheidend dabei ist, dass das Gesicht klar zu erkennen ist. Eine Minimalforderung, die in der Schweiz durchsetzbar sein dürfte, ohne dass sich wieder irgend eine Religion ans Bein gepinkelt fühlt.

Burka-Verbot ist unnötig

Europa rüstet gegen die Verschleierung der Frau. Auch die Schweiz zieht mit. Das Aargauer Kantonsparlament hat mit grosser Mehrheit einem entsprechendem Vorstoss zugestimmt. Auch auf nationaler Ebene gibt es ähnliche Motionen zu diesem Thema. Grundsätzlich eine gute Sache. Doch ist ein explizites Verbot für Burkas überhaupt nötig?

Die Sache mit der Diskriminierung

In der Schweiz sind verschiedene Religionsgemeinschaften aktiv. Anlass zu Diskussionen gibt jedoch lediglich der Islam. Bei der Minarett-Initiative ging es darum, den politischen Islam, welcher das Minarett als Symbol benutzt, in die Schranken zu verweisen. Eigentlich zu Recht wurde darauf hingewiesen, dass bei einem Verbot von Minaretten, nur eine spezifische Religionsgemeinschaft beeinträchtigt wird. Will man jetzt über ein Burka-Verbot diskutieren, stellt man sich noch mehr ins Abseits, da wiederum eine neue Einschränkung gegen eben diese eine Religion gesetzlich verankert würde.

Vermummungsverbot ausweiten

Verschiedene Kantone haben bereits ein Verbot in ihrer Kantonsverfassung, sich durch Verkleidung unkenntlich zu machen. Dies gilt namentlich in den meisten Fällen lediglich bei bewilligungspflichtigen Versammlungen, Kundgebungen und Demonstrationen auf öffentlichem Grund. Es genügt meiner Meinung nach völlig, diese einzelnen Gesetztestexte zu erweitern, schweizweit zu vereinheitlichen und auf Bundesebene zu platzieren. Unter Erweiterung verstehe ich, dass die Vermummung auch mindestens in folgenden Bereichen verboten ist:

  • Schulen
  • Ämter
  • Gaststätten
  • Einkaufsgeschäfte
  • im Öffentlichen Verkehr
  • Bank, Post, etc.

Dadurch erreichen wir einerseits, dass die allermeisten Bereiche des öffentlichen Lebens „burkafrei“ sind und wir diskreditieren nicht offensichtlich eine einzige Religionsgemeinschaft.

Darum Ja zur Anti-Minarett-Initiative

Warum soll man am 29. November Ja zur Minarett-Initiative sagen? Weil wir ein Zeichen setzen müssen! Wir müssen die klare Botschaft aussenden, dass in der Schweiz jeder Mensch selber aussuchen darf, an welche Religion er glauben will, aber dass die Ausübung derer gewissen Schranken – unserem Rechts- und Moralsystem unterstellt sind.

Glaubensfreiheit

Tatsächlich leben in unserem Land Menschen der verschiedensten Religionen. Christen, Buddhisten, Hindus und Muslime. Alle diese Menschen dürfen sich frei zu ihrer gewählten Religion bekennen – alleine oder in Gemeinschaft, dies ist verfassungsmässig garantiert. Ein Verbot von Minarett-Türmen verstösst nicht gegen diese Verfassung, obwohl sich die Juristen in Bezug auf sakrale Bauten und deren Symbolik uneinig sind. Das Minarett ist jedoch in keiner Weise für die Ausübung des Islamischen Glaubens notwendig. Viele Schweizer Bürgerinnen und Bürger sehen im Minarett allerdings eine Bedrohung.

Forderungen

Obwohl in der Schweiz viele verschiedene Religionen gelebt werden, ist es doch der Islam, welcher immer wieder mit Forderungen Sonderrechte und Ausnahmen für sich beansprucht, welche klar religiös motiviert sind. Dies geht von Dispensationen von verschiedenen Schullektionen wie gleichgeschlechtlicher Schwimmunterricht, Schulausflüge und Klassenlager, über zusätzliches Schulfrei wegen islamischen Feiertagen oder Gebetspflichten bis hin zur teilweisen Einführung der Scharia. In anderen Ländern Europas, etwas in Grossbritanien oder Holland sind bereits heute Scharia-Gerichte einberufen. Wollen wir das auch in der Schweiz? Ein Ja zur Minarett-Initiative setzt dem ein klares Zeichen entgegen. Bei einem Nein hingegen sieht man sich bestärkt und wird mit weiteren Forderungen an den Staat gelangen. Von all den anderen Religionsgruppen sind kaum Forderungen zu hören. Das sollte uns zu denken geben.

Toleranz und Integration

Im Falle des Dispensationsgesuches für den Schwimmunterricht letztinstanzlich das Bundesgericht der Schulbehörde recht gegeben und das Gesuch abgelehnt. Schwimmunterricht sei obligatorisch und unterstehe keinen religiösen Dogmen. Der tunesische Vater jedoch sah trotz dem Urteil der Lausanner Richter keinen Anlass dazu, seine Söhne in den Schwimmunterricht zu lassen und hat das gerichtliche Verdikt ignoriert. Sieht so Toleranz aus? Sieht so Integration aus?

Setzen wir ein Zeichen

Islam, bis hier hin und nicht weiter. Die Islamisierung der Schweiz hat begonnen – stellen wir uns dem entgegen und sagen JA zur Anti-Minarett-Initiative.

Europäisches Gericht verbietet Kreuze in Italiens Schulen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat ein neues juristisches Meisterwerk abgeliefert und ein Urteil gesprochen. Das Kruzifix muss aus Italiens Schulzimmern verschwinden, es verstösse gegen das Recht der Schüler auf Religionsfreiheit. Die Italiener sind stinksauer – zu recht!

Was kommt als nächstes? Muss sich die Schweiz eine neue Flagge beschaffen, weil das weisse Kreuz ein religiöses Symbol darstellt und somit die Religionsfreiheit der ganzen Welt gefährdet? Muss ich während dem Ramadan tagsüber auch auf die Nahrungsaufname verzichten, weil ich sonst die religiösen Gefühle der Moslems verletze? Wird ein Aufführungsstopp für Andrew Lloyd Webber’s Musical Jesus Christ Superstar verhängt, weil da nur die Christen auf ihre Kosten kommen?

Das zeigt mal wieder, was die EU taugt und was da für Knallerbsen in den Gremien sitzen. Einfach lächerlich, was sich diese linken Sockenstricker in Strassbroug erlauben. Diesem sogenannten Gerichtshof sind sofort die entsprechenden Kompetenzen zu entziehen, denn so eine Institution ist absolut untauglich!