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Wer will denn jetzt noch in die EU?

Veröffentlicht in Europa,Politik von Alexander Limacher am 20. Jul. 2010

Ja, wer? Die Union steht da ohne Kohle, die Mitgliedsstaaten drohen zu verlumpen, die EU-Bürgerinnen und Bürger werden mit immer mehr Steuern ausgeblutet und die Währung ist bald weniger wert als das Papier, auf dem es gedruckt wird. Und da gibt es aller ernstes Leute, die meinen, da müsse die Schweiz auch mitmachen?!

Zum Beispiel die Zukunftsvisionäre der Avenir Suisse, diesem Denk-Becken nach angelsächsischem Vorbild. Durch ihre Publikation “Souveränität im Härtetest” sprechen sie sich unter anderem dafür aus, dass man, um die Souveränität der Schweiz zu sichern, eben diesem sozialistischen Machwerk namens Europäische Union beitreten soll. Natürlich wäre es doof, müsste man den stabilen Schweizer Franken durch eine Absturzwährung ersetzen. Aber wer nur im Grossen denkt, für den sind ja auch geltende Verträge nicht so wichtig und so kann ein Think-Tanker getrost über den Lissaboner Vertrag hinwegsehen und verkünden: “Dann machen wir einfach ohne den Euro mit”.

Ins selbe Horn blasen auch die Träumer von der SP. Auch für die EU-Turbos ist es offensichtlich irrelevant, dass alle neuen Mitglieder zwingend den Euro übernehmen müssen. Mario Fehr, SP Nationalrat ZH, sagt gegenüber dem Online-Tagi: “Ich trete dafür ein, dass wir den Franken behalten. Und ich bin überzeugt, dass wir dies auch durchsetzen können.” Schon komisch. Sonst vernimmt man doch von dieser Seite immer bloss kritische und verachtende Stimmen zum Thema “Sonderfall Schweiz”.

Tja, hätten wir halt früher beitreten sollen, weil dann hätte man ja mitreden können. Blödsinn! Bestimmend in der EU sind Deutschland und Frankreich, dann vielleicht noch die Briten und die Italiener. Nachher kommt lange nichts mehr. Irgendwo im unbedeutenden Nirvana des europäischen Verwaltungsmolochs findet man dann die Schweiz. Ganz versteckt, kaum wahrnehmbar. Und so würde man dann auch mitreden. Reden ja, nur gehört wird man nicht. Schöne Mitbestimmung das.

Ausserdem ist die EU völlig inkompatibel mit dem direktdemokratischen politischen System der Schweiz. In der Eidgenossenschaft bestimmt nicht einfach ein Parlament über die Geschicke der Nation und über die Köpfe der Bevölkerung hinweg. Nein, hier bestimmt das Volk, der Souverän. Aber in einem zentralistisch-sozialistischen Machtgefüge hat Volkssouveränität nichts zu suchen. Da braucht man seine Bürgerinnen und Bürger nur zum malochen und Steuern abdrücken. In allen anderen Fragen ist das Volk nur lästiger Ballast. Das ist die Denkweise derer, die mit wehenden Fahnen in den europäischen Abgrund rennen wollen. Wohlwissend, dass für sie selber ein rettender Strohhalm vorhanden ist. Aber für uns? Fehlanzeige.

Und was ist eigentlich mit den Kohäsions-Geldern, die wir 2006 gespendet haben? Wo sind jetzt die versprochenen Aufträge für unsere Wirtschaft, die man uns von linker Seite versprochen hat? Bis jetzt sind noch keine Aufträge eingegangen. Nichts. 1 Milliarde futsch. Einfach ins Leere verbuttert. Doch das seco (Staatssekretariat für Wirtschaft) wiegelt ab. Man läge im Zeitplan. Es bedürfe halt umfangreicher Abklärungen, die Jahre andauern. Jaja. Diese Abklärungen dauern genau so lange, bis die Moneten aufgebraucht sind. Das Ende ist übrigens schon abzusehen, denn bereits spricht die Politik über neue Kohäsions-Almosen an die EU.

Ich kann es nicht oft genug wiederholen. Sie ist gescheitert, die EU. Kein klar denkender Mensch kann da wirklich noch mitmachen wollen!

EU-Beitrittsgesuch zurückziehen! Jetzt!

Veröffentlicht in Europa,Politik von Alexander Limacher am 16. Jul. 2010

Es ist ja schon verwunderlich. Dank der Nicht-Mitgliedschaft der Schweiz in der EU und dank einer stabilen Währung hat unser Land die Kriese deutlich unbeschadeter überstanden als die restlichen EU-Nationen. Und kaum ist die Krise kein grosses Thema mehr, wird wieder frisch-fromm-fröhlich Richtung Brüssel geschielt. Avenier-Suisse spricht sich für einen EU-Beitritt aus, weil dadurch unsere Souverenität sowie Wohlstand, Freiheit und Sicherheit bewahrt werden.

Ich glaub, mich knutscht ein Elch. Souverenität in der EU? Genau das Gegenteil ist der Fall. Wäre die Schweiz in der EU, wäre unsere Souverenität Makulatur. Wohlstand? Wir sehen, wie gross der Wohlstand in der EU ist. Gleich mehrere Länder sind pleite oder stehen kurz davor. Freiheit? Ein paar überaus gut (über)bezahlte Berufspolitiker tingeln von Brüssel nach Strassbourg und wieder zurück und wollen mir dann vorschreiben, was ich wie zu tun habe?!

Wann kapieren es diese Denkfabrikanten und die restlichen selbsternannten Intelligenzbolzen der classe politique endlich: das Projekt Europäische Union ist gescheitert. Es funktioniert nicht. Es war ein netter Versuch. Ein Test, um herauszufinden, ob das mit den sozialistischen Machtgedanken der linken und linkeren Supereliten auch in der westlichen Welt klappen könnte. Hat’s nicht. Der Test schlug fehl. Und wer muss es ausbaden? Der kleine Bürger, der immer mehr Steuern bezahlen muss, dafür aber für seine Arbeit – sofern er denn noch welche hat – immer weniger Lohn erhält. Das Volk aussaugen, das Volk gefügig machen, damit man der eigenen Machtgeilheit frönen kann - das ist die Absicht der EU-Ideologen.

Deshalb ist jetzt endlich das Beitrittsgesuch zurückzuziehen. Dieser bedeutungslose Fötzel Papier liegt seit beinahe 20 Jahren in Brüssel (oder Strassbourg?) und schimmelt vor sich hin. Immer weniger Schweizer wollen in die EU. Immer mehr EU-Bürger möchten da wieder raus. Schluss damit. Zieht das Gesuch zurück!

Die Schweiz vergrössern

Veröffentlicht in Europa,Politik von Alexander Limacher am 11. Jun. 2010

Der Tagiberichtet in seiner Onlineausgabe über eine offenbar lustige SVP-Motion, in welcher der Bundesrat beauftragt wird, eine erleichterte Integration grenznaher Gebiete in die Schweizerische Eidgenossenschaft verfassungs- und gesetzesmässig vorzubereiten. Gemäss Motionär Dominique Baettig (SVP, JU) leiden verschiedene Gebiete rings um die Schweiz unter dem politisches Desinteresse ihrer Regierung für die regionalen Anliegen. In diesen Gebieten wachse das Bedürfnis, sich gegenüber der Zentralisierung Europas abzunabeln. Namentlich geht es in der Motion um folgende Gebiete: Elsass (F); Aosta (I); Bozen (I); Jura (F); Vorarlberg (A); Ain (F); Savoyen (F); Baden-Württemberg (BRD); Varese (I); Como (I). Die Liste soll nicht als abschliessend betrachtet werden.

Die SP bezeichnet den Vorstoss von Baettig als “albern”. Gleich albern wie der ganze geschlechterneutralisierende Sprachquatsch in Bern etwa? Dieser und ähnlicher Blödsinn aus ihrer Partei kostet den Steuerzahler weit mehr als Baettigs Motion, Frau Wyss!

So albern, wie ihn die Fraktions-Chefin der Sozialdemokraten betitelt, ist der Vorstoss aber überhaupt nicht. Vor 90 Jahren wollten die Vorarlbergen schon mal der Schweiz beitreten. Diesem Plan ist man offenbar auch in der heutigen Zeit nicht abgeneigt. So zeigte eine ORF-Umfrae im Jahr 2008, dass praktisch jeder 2. Vorarlberger lieber ein Schweizer wäre.

Wie wir wissen, funktioniert das zentralistisch-sozialistische Idiologieprojekt EU nicht. Weshalb also nicht zusammenschliessen, was auch wirklich zusammen passt und zusammen will?!

Ich picke gerne Rosinen

Veröffentlicht in Europa,Politik von Alexander Limacher am 18. Mai. 2010

Die Griechen sind pleite. Der Euro ist auf Talfahrt. Den endgültigen Absturz der Gemeinschaftswährung verhindern kann nur noch ein milliardenschweres multilaterales Hilfspaket – denken sich die politischen Quetschbirnen der Europäischen Union jedenfalls. Alle sollen mithelfen, den Euro zu retten. Auch die Schweiz. So zumindest fordern es gewisse Politiker aus Österreich. Sie haben die Schnauze voll von der schweizer Rosinenpickerei.

Tja, Pech gehabt Leute. Wärt ihr nicht blindlings und leichtgläubig in die EU-Falle getorkelt, ständet ihr jetzt nicht vor diesem sozialistisch anmutenden Scherbenhaufen. Während diverse EU-Nationen ihr Geld verschleuderten wie die Matrosen auf Landurlaub, hat die Schweiz fleissig gespart und dank einer sinnvollen und nachhaltigen Finanzpolitik Auslandschulden im Betrag von beinahe 20 Milliarden Franken abgebaut. Wichtig zu wissen ist aber, dass die besagten Matrosen bloss Geld ausgegeben haben, welches sie auch im Sack hatten – im Gegensatz zu den EU-Staaten. Ihr hättet also gut daran getan, zuerst in Eurem eigenen Land  aufzuräumen, statt Zeit und Geld in dieses zweifelhafte, von linken Ideologien geprägte Projekt zu stecken.

Das Kartenhaus “Europäische Union” bricht zusammen. Und wie es nicht anders zu erwarten war, plärrt man aus der Eurozone erneut die Schweiz an und fordert Geld. Warum? Die ganze Misere ist auf Eurem Mist gewachsen. Löst gefälligst das Problem auch selber. Trotz der Tatsache, dass die Schweiz kein Mitglied dieser Union ist, zahlen wir kräftig mit. Wir haben die Kohäsionsmilliarde gezahlt, blechen für Schengen, Bildungsprojekte, Kulturförderung und drücken sogar noch freiwillig Kohle für die Friedenseinsätze im ehemaligen Jugoslawien ab. Auch für die Mitgliedschaft im IWF haben wir zu zechen. Somit werden auch finanzielle Mittel aus der Schweiz in die Griechenland-Hilfe fliessen. Trotzdem mehr Schotter zu verlangen, ist eine Frechheit und zeugt von eigener Unfähigkeit!

Aber abgesehen davon lasse ich mich gerne als “Rosinenpicker” beschimpfen. Die aktuelle Eurokriese zeigt mal wieder, dass wir im Gegensatz zu den anderen in Europa nicht alles falsch gemacht haben. Denn grundsätzlich haben wir unser Land im Griff. Und wir hätten die Lage noch besser im Griff, wenn sich auch der Bundesrat mal wieder an die Eier greifen und Selbstbewusstsein demonstrieren würde. Das Projekt EU ist gescheitert!

Europäisches Gericht verbietet Kreuze in Italiens Schulen

Veröffentlicht in Europa von Alexander Limacher am 4. Nov. 2009

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat ein neues juristisches Meisterwerk abgeliefert und ein Urteil gesprochen. Das Kruzifix muss aus Italiens Schulzimmern verschwinden, es verstösse gegen das Recht der Schüler auf Religionsfreiheit. Die Italiener sind stinksauer – zu recht!

Was kommt als nächstes? Muss sich die Schweiz eine neue Flagge beschaffen, weil das weisse Kreuz ein religiöses Symbol darstellt und somit die Religionsfreiheit der ganzen Welt gefährdet? Muss ich während dem Ramadan tagsüber auch auf die Nahrungsaufname verzichten, weil ich sonst die religiösen Gefühle der Moslems verletze? Wird ein Aufführungsstopp für Andrew Lloyd Webber’s Musical Jesus Christ Superstar verhängt, weil da nur die Christen auf ihre Kosten kommen?

Das zeigt mal wieder, was die EU taugt und was da für Knallerbsen in den Gremien sitzen. Einfach lächerlich, was sich diese linken Sockenstricker in Strassbroug erlauben. Diesem sogenannten Gerichtshof sind sofort die entsprechenden Kompetenzen zu entziehen, denn so eine Institution ist absolut untauglich!

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