Vereinigte Staaten von Europa

Die wahre Absicht hinter der Grosskotzvereinigung European Union ist eine gemeinsame Europäische Republik. Denn solange sich einzelne Staaten auf eine gemeinsame Wirtschafts-, Sozial-, Aussen-, Innen-, Finanz- und Währungspolitik einigen sollen, wird das System nie funktionieren. Jeder einzelne Mitgliedsstaat wird nämlich nur seine eigenen Interessen vertreten und nie die des Kollektivs.

Die aktuelle Situation rund um die EU zeigt, dass die EU in ihrer heutigen Form nicht funktioniert. Man konnte die Eskalation in der Ukraine nicht verhindern, man wird den Kollaps von Griechenland nicht verhindern können und man fand nur einen Minimal-Konsens bezüglich der aktuellen Flüchtlingstragödie rund ums Mittelmeer.

Viele womöglich tatsächlich in gewisser Weise gescheite Zeitgenossen sagen, dass die Probleme der heutigen Zeit – dazu gehören die oben aufgeführten Beispiele, zumindest das letzte, wohl zweifellos – nicht durch einzelne Nationalstaaten gelöst werden können, sondern nur durch supranationale Organisationen. Damit meinen sie zum Beispiel die UNO. Ich kann mich aber grad an kein Problem lösen, welches die UNO in den letzten 20 Jahren gelöst hatte. Aber sie meinen ganz bestimmt auch die EU. Die Gemeinsamkeit mit der UNO besteht immerhin darin, dass bislang auch die EU noch kein Problem gelöst hat.

Die Lösung besteht darin, die EU als supranationale Macht zu stärken. Das erreicht man nur, indem man die einzelnen Mitgliedsstaaten schwächt. Mehr und mehr, bis sie schliesslich so irrelevant sind, dass man sie in das Grossgebilde EU einverleibt damit die Europäische Republik geschaffen hat.

Wer der EU beitreten will, will seine Heimat vernichten.

SRF mit 50 Mann am Openair Frauenfeld

Die im Rahmen des RTVG-Referendums gestartete und von allen Parteien geforderte Diskussion rund um den Service Public beim SRF tut nun definitiv Not.

Zwischen dem 9. Und dem 11. Juli 2015 findet das Openair Frauenfeld statt. Für Radio und Fernsehen SRF ist das Grund genug, rund 50 Personen an die Partyzone zu schicken. Der gebührenfinanzierte Sender realisiert eine 23-stündige Livesendung auf Radio SRF3, eine 90-minütige Fernsehsendung sowie üppige Online-Inhalte und Livestreams.

23 Stunden Hip-Hop-Gestampfe auf dem Gebührensender, obwohl man via http://www.openair-frauenfeld.ch/ direkt auf einem Live-Stream landet. Ja, es gibt bereits einen Live-Stream. Aber SRF muss selber auch noch einen betreiben. Wozu?

Die paar Online-Beiträge unter dem Label «Festivalsommer» schmerzen nicht, denn dafür braucht es keine 50 Mitarbeiter. Hinterfragen darf man diese Online-Berichterstattung allerdings trotzdem. Schaut man sich an, was beispielsweise auf Twitter unter dem offiziellen Hashtag #srffestival so läuft, scheint das Interesse der Online-Community unterirdisch zu sein. #festivalsommer2015 sieht übrigens noch düsterer aus.

Und was ist mit der anderhalbstündigen Fernsehsendung? Naja, einen Konzertzusammenschnitt mit den Highlights – warum nicht? Aber auch dazu braucht es keine 50 Nasen!

Das Angebot, was SRF da produziert, scheint kaum auf Interesse zu stossen. Aber dennoch fährt ein Tross von 50 Leutschenbachern los. Gebührenverschwendung, wie sie besser nicht demonstriert werden könnte.

Remember: www.nobillag.ch sucht noch Unterzeichner.