Besetzte Häuser als Asylunterkünfte nutzen

Seit Monaten ist ein Thema in den Medien omnipräsent: Die verzweifelte Suche der Kantone und Gemeinden nach Asylunterkünften. Bisweilen treibt das seltsame Blüten. So wurde schon verschiedentlich berichtet, dass Schweizer Mietern die Wohnung gekündigt wurde, weil die Gemeinde dort Asylbewerber einquartieren will (muss). Denn unterirdische Luftschutzanlagen oder Militärunterkünfte seien «menschenunwürdig», jammern linke Politiker. Langjährige Mieter, Schweizer Bürger, auf die Strasse zu setzen, kratzt nach Ansicht dieser Kreise aber offenbar nicht an der Menschenwürde.

Nun bringt der Zürcher PR-Berater Fidel Stöhlker eine neue Idee. Statt für viel Geld Asylunterkünfte zu mieten, neu zu bauen oder Schweizer Bürger aus ihren Wohnungen zu schmeissen, können all die von links-alternativen Kräften widerrechtlich besetzten Häuser und Areale in der ganzen Schweiz als Asylunterkünfte genutzt werden.

Würde die Politik die vielen besetzten Häuser und Areale, in Absprache mit den Hausbesitzern, zwangsräumen lassen, würde plötzlich wieder viel Platz für politische und andere Flüchtlinge frei.

Immerhin leben in diesen Häusern oft schon seit mehreren Jahren Menschen. Und offensichtlich leben sie gut. Also kann so ein besetztes Haus auch nicht menschenunwürdig sein.

Es ist also jetzt und heute angebracht, dass die Politik diese Variante ernsthaft in Betracht zieht.

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