Wir können die Entwicklungshilfe stoppen

Laut Bundesamt für Statistik, so berichtet der Tagesanzeiger online,  haben im Jahr 2013 in der Schweiz lebende ausländische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gut 6,5 Milliarden Franken in ihre Heimatländer geschickt. Zum Vergleich: Für die Entwicklungshilfe sind 2014 etwas über 1,5 Milliarden Franken budgetiert.

Doch die erwähnten 6,5 Milliarden müssen noch nicht alles sein. Denn für die Statistik wurden lediglich Transaktionen erfasst, welche über offizielle Kanäle wie Banken oder andere Transaktionsanbieter getätigt wurden. Wer Geld im Couvert per Post nach Hause schickte oder es gar selber oder durch Bekannte direkt vorbeibringen liess, ist in der Statistik nicht erfasst. Man rechnet, dass die nicht erfassten Beträge nochmals gut die Hälfte der offiziellen Zahlen ausmachen.

Dass dieses Geld die Schweiz verlässt, ist auf der einen Seite zwar schade für unsere Volkswirtschaft, andererseits aber wohl die wirkungsvollste Entwicklungshilfe. Denn im Vergleich zur offiziellen Entwicklungshilfe versandten nicht grosse Teile des Geldes in Verwaltung und bei korrupten Politikern.

Ausgehend davon können wir uns die Gelder für die offizielle Entwicklungshilfe also sparen.

Kommentar verfassen