Initiativstart zur Abschaffung der Billag-Gebühren

Die Volksinitiative «Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren (Abschaffung der Billag-Gebühren)» ist lanciert. Ab sofort können Unterschriften gesammelt werden. Ablauf der Sammelfrist ist der 11. Dezember 2015.

Pro Jahr bezahlt jeder Schweizer Haushalt über 460 Franken Empfangsgebühren. Dabei ist es unerheblich, ob überhaupt irgend jemand in diesem Haushalt Radio- oder Fernsehen konsumiert. Bezahlt werden muss trotzdem. Deshalb handelt es sich um Zwangsgebühren.

96,5 % der Billag-Gebühren fliessen in die Kassen der SRG. Das bedeutet, auch wenn man die Programme der SRG nicht schaut oder hört, finanziert das Medienhaus mit. Wir bezahlen also für etwas, was wir unter Umständen gar nicht nutzen. Zudem wird die SRG dadurch zum Monopolisten. Den privaten Sendern fliessen aus den Billag-Gebühren nur knapp 4 % zu. Die SRG kann es sich somit leisten, ihr Programm nach ihrem eigenen Gusto zu gestalten, statt sich um die Gunst des Publikums zu bemühen. Schliesslich gibts im Inland keine Konkurrenz. Der Begriff «Staatssender» ist also nicht nur billiges Sprücheklopfen, sondern absolut zutreffend.

Die Billag AG ist für das Eintreiben der Zwangssteuern zuständig. Alleine der Betrieb der bürokratischen Molochs kostet pro Jahr rund 57 Millionen Franken. Darin eingeschlossen sind Bespitzelungen der Bürgerinnen und Bürger und die Verletzung derer Privatsphären. Mit 57 Millionen lässt sich weit Sinnvolleres veranstalten.

Auf der Website www.nobillag.ch kann das detaillierte Argumentarium gelesen sowie Unterschriftenbögen bezogen werden. Setzen wir der Billag und den Zwangsgebühren ein Ende. Unterschreiben wir die Initiative «Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren (Abschaffung der Billag-Gebühren)».

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