Das Märchen von der rassistischen SVP

Es ist egal, was die SVP tut, für gewisse Kreise handelt es sich dabei immer um Fremdenhass oder Rassismus. Die SVP will, dass wir über die Zuwanderung selber entscheiden können. Fremdenhass! Die SVP will, dass wieder Ordnung ins Asylsystem gebracht wird. Rassismus! Die SVP will, dass keine Minarette gebaut werden. Rassismus und Fremdenhass! Die SVP will, dass schwerkriminelle Ausländer das Land verlassen müssen. Fremdenhass und Rassismus im Quadrat!

Dass wir aber mit Ausländern zusammenarbeiten, dass wir unsere Freizeit mit ihnen im Sportverein verbringen, dass einige unsere Freunde sind und manche sogar mehr als das, sehen die Moralisten und vermeintlichen Alleinpächter des guten Stils und Intelligenz nicht. Nein, es darf gar nicht so sein, denn ansonsten würde sich ihre gesamte Argumentation in dampfenden Dünnschiss auflösen.

Die SVP ist fremdenfeindlich und deren Mitglieder sind alles Rassisten. Diese fixe Idee hat sich dermassen in den Köpfen der selbsternannten «besseren Menschen» festgefressen, dass ein vernünftiger, sachlicher Diskurs überhaupt nicht mehr möglich ist. Diese stocksture Haltung trägt im Wesentlichen dazu bei, dass heute vieles im Argen liegt und Meinungsverschiedenheiten nur noch in extremis ausgefochten werden. Nützen tut das niemandem.

Man hält uns vor, wir seien rückständig und ewiggestrig. Doch die wahren Hinterwäldler sind die, die nicht einsehen wollen, dass auch wir unser Leben mit Menschen teilen, die nicht über den Schweizer Pass verfügen, eine andere Hautfarbe haben oder deren Familien nicht schon seit Menschengedenken in der Schweiz leben.

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