Ja zur Masseneinwanderungsinitiative

80’000 Menschen. So viele wohnen beispielsweise in Luzern oder St. Gallen. 80’000 Menschen sind es, die jährlich mehr in die Schweiz einwandern, als auswandern. 80’000 ist die Wanderungsbilanz. Pro Jahr. All diese Personen müssen auch irgendwo wohnen und müssen im Idealfall auch irgendwie zur Arbeit fahren. Die Folge? Staus auf den Strassen, überfüllte Züge und Busse sowie völlig überteuerte Mieten und das Bedürfnis, mehr zu bauen. Zersiedelung. Die Schweiz platzt aus allen Nähten – diese Menge Menschen verkraftet unser Land auf Dauer nicht.

Die SVP hat eine Lösung

Die Masseneinwanderungsinitiative der SVP geht das Problem an und präsentiert eine Lösung. Primäres Ziel ist, die Zuwanderung wieder in die eigenen Hände zu nehmen und selbständig zu steuern. Wir benötigen ausländische Arbeitskräfte. Pro Jahr sollen Höchstzahlen in Form von Kontingenten für die Erteilung von Aufenthaltsbewilligungen für erwerbstätige Ausländerinnen und Ausländer gelten. Diese Kontingente richten sich nach den Bedürfnissen der Wirtschaft.

Keine Lösung ist eben keine Lösung

Die Gegner der Initiative argumentieren, dass eben diese Kontingente keine Lösung seien und in der Vergangenheit auch nicht funktioniert hätten. Doch was sind dann beispielsweise die Lösungen der Linken? Sie brabbeln etwas von flankierenden Massnahmen, Abschottung und Mindestlöhnen. Aber eine Lösung für das Problem haben sie nicht. Philipp Müller dagegen meint, dass bereits jetzt genügend Gesetze vorhanden wären, um dem Problem Herr zu werden. Damit wird er wohl recht haben. Doch wenn bestehende Gesetze nicht umgesetzt werden, dann ist das eben unter dem Strich auch keine Lösung.

Probleme verschlafen

Dass die anderen Parteien die Probleme mit der ungebremsten Zuwanderung verpennt haben, dafür kann die SVP nichts. Jetzt aber nur zu meckern, weil ihnen das Wasser bis zum Hals steht und sie sich ihren Wählern langsam erklären müssen, nutzt unserem Land auch nichts. Die SVP hat in den vergangenen Jahren genügend oft auf die Probleme hingewiesen. Passiert ist nichts. Jetzt ist es an der Zeit. Deshalb am 9. Februar 2014 Ja zur «Initiative gegen Masseneinwanderung».

9 Responses

  1. Peter 18. Januar 2014 / 23:53

    Linke Politiker, haben schon zu viel Schaden angerichtet in der Schweiz: Wer da wegschaut, schaut in ein Tunnel ohne Licht. Wer die linken Politiker weiter unterstützt, muss sich nicht wundern, wenn die Länder wo um die Schweiz herum sind, auf einmal mit der Schweiz nichts mehr zu tun haben will. Nach aussen zeigen die Linken Politiker immer, das es angeblich der kleinen Schweiz gut geht. Wer nach aussen das Volk und die anderen Länder anlügt, schadet nicht nur sich selber auch dem eigenen Vaterland. Wer mein oder unser Vaterland, in den schlechten Ruf ziehen will, soll nur weiter die Verlogene Linke Politiker unterstützen. Linke Politiker haben keine Handfeste Argumente. JA stimmen am 09.02.2014 um die Masseinwanderung zu stoppen. DU machst es auch für die nächste Generation.

  2. Peter 19. Januar 2014 / 02:25

    Wenn das Stimmvolk am 09.02.2014 sich falsch entscheidet, muss jedem bewusst sein. In ein paar Jahre könnt ihr Euren Kinder und Engelkinder die bittere Wahrheit erklären, warum DU am 09.02.2014 nicht die Masseinwanderung stoppen wolltest. Kannst DU dann DEINEN Kinder und Engelkinder in die Augen schauen? Warum haben EU Bürger mehr recht in unserem Land als wir Schweizer selber. Wahrheit kann wehtun, es ist besser die Wahrheit zu erkennen, als mit einer Lüge oder mit der Ungewissheit zu leben.

  3. kim88 19. Januar 2014 / 22:47

    Kontigente = Baracken vor Firmen. Kontigente= Polen und andere die ohne Kontrolle und ohne schweizer Löhne irgendwelche 50 Stundenwoche zu 4-7 CHF in der Stunde arbeiten werden.

    Alles Unsinn. Die Zuwanderung haben wir, weil irgendwelche Arschlochunternehmer unsere Löhne non-stop unterwandern. Wir brauchen einen starken und guten Mindestlohn und starke Kontrollen, dann löst sich das Problem, gleichzeitig tun wir noch etwas für die Leute im unteren Einkommensbereich.

  4. Alexander Limacher 20. Januar 2014 / 12:30

    Wenn das Stimmvolk am 09.02.2014 sich falsch entscheidet […]

    Das Stimmvolk entscheidet sich nie falsch. Egal, wie das Resultat herauskommt, es ist bedingungslos und jammerfrei zu akzeptieren.

  5. Alexander Limacher 20. Januar 2014 / 12:34

    Kontigente = Baracken vor Firmen. Kontigente= Polen und andere die ohne Kontrolle und ohne schweizer Löhne irgendwelche 50 Stundenwoche zu 4-7 CHF in der Stunde arbeiten werden.

    Wie kommst Du auf so was? Kontingente haben weder etwas mit der Unterbringung der Menschen, noch mit ihrem Lohn zu tun.

    Die Zuwanderung haben wir, weil irgendwelche Arschlochunternehmer unsere Löhne non-stop unterwandern.

    Auch das siehst Du falsch. Die sogenannten «Arschlochunternehmer» haben nur deshalb die Möglichkeit, die Löhne zu unterwandern, weil wir eine unkontrollierte Zuwanderung haben.

  6. wolfgang eisenbeiss 4. Februar 2014 / 12:27

    die Abstimmung geht für die Nein-Seite verloren, weil zu viele links-grüne gemerkt haben, dass sie mit JA lohnmässig besser fahren werden.

  7. wolfgang eisenbeiss 4. Februar 2014 / 13:01

    die Abstimmung geht für die Nein-Seite verloren, weil zu viele links-grüne gemerkt haben, dass sie mit JA lohnmässig besser fahren werden.

    Nein, ich habe bislang keine derartige Erkenntnis gehabt und auch keinen solchen oder ähnlichen Bericht gebracht!

  8. wolfgang eisenbeiss 4. Februar 2014 / 13:03

    Sie haben meine Meldung betr. Linksgrünen falsch eingeschätzt: nichts dergleichen hatte ich bislang geschrieben. Es ist eine neue Erkenntnis. Ich bitte deshalb um Aufnahme mediknes Beitrags

  9. wolfgang eisenbeiss 4. Februar 2014 / 19:14

    Eine weitere Erkenntnis aus der sich anbahnenden Niederlage der NEIN-Seite: Unheilige Allianzen wie etwa jene, wenn sich Links und Grün mit der Economiesuisse ins Bett legen, bringen stets Sand ins Getriebe. Quod erat demonstrandum.

Kommentar verfassen