Alle Primarlehrer sollen Heilpädagogen werden

Die Zürcher Bildungsdirektorin Regine Aeppli (SP) will, dass künftig alle Primarlehrer zu Heilpädagogen ausgebildet werden. Im Kanton Zürich werden seit einigen Jahren verhaltensauffällige Kinder in die Regelklassen integriert. Dies stört den ordentlichen Unterricht erheblich und deshalb wird der Lehrer von Speziallehrern und Therapeuten in den Klassen unterstützt.

Wir haben hier zwei Probleme. Das erste Problem ist zweifelsfrei der integrative Unterricht. Diese ideologische Reformidee darf definitiv als gescheitert betrachtet werden. Es verteuert die Bildung und es senkt die Unterrichtsqualität in den Regelklassen. Das zweite Problem ist Aepplis Idee als solche. So ein Schwachsinn kann nur von einer linken Politikerin kommen. Die SP ist zweifelsohne hauptverantwortlich für die Zerstörung unseres vormals erfolgreichen Bildungssystems. SP-Frau Aeppli hat nichts begriffen. Die SP hat nichts begriffen. Das Land braucht gut ausgebildete Klassenlehrer und keine «Gschpörsch-mi-Pädagogen». Wir müssen unsere Kinder ausbilden und auf das Leben vorbereiten – nicht therapieren!

Aepplis Idee würde übrigens auch bedeuten, dass ein Primarlehrer im Kanton Zürich nicht mehr nur mit dem Bachelor-Abschluss eine Primarklasse unterrichten dürfte. Für den Heilpädagogik-Nonsens wird ein Master benötigt, was drei Semester zusätzliche Ausbildung bedeutet. Stumpfsinn auf der ganzen Linie.

Äusserst bedenklich, ja gar alarmierend, ist insbesondere die Ansicht  von Beat W. Zemp, Zentralpräsident des Schweizerischen Lehrerverbandes zur Idee von Regine Aeppli. Zemp befürwortet, dass Primarlehrer künftig einen Heilpädagogik-Master absolvieren müssten. Zemp ist massgeblich für die Verakademisierung des Lehrerberufes verantwortlich und gehört nur schon deshalb als Präsident des Lehrerverbandes abgesetzt. Dieser Mann ist eine Gefahr für das Schweizer Bildungswesen!

Ebenso bedenklich ist allerdings auch die politische Sicht auf das bildungspolitische Hirngespinst. Politiker aus der EVP, den Grünen und der CVP haben sich positiv dazu geäussert. Einzige die SVP hält nichts von Heilpädagogen-Primarlehrern und plädiert für die Wiedereinführung der Sonderklassen. Und damit beweist die Partei, dass mittlerweile auch die Bildung zu den Bereichen gehört, wo die SVP als einzige politische Kraft das nötige Realitätsbewusstein an den Tag legt.

Deshalb Augen auf, damit solcher Stumpfsinn nicht auch in anderen Kantonen Schule macht!

Quelle: http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Aeppli-will-alle-Zuercher-Primarlehrer-zu-Heilpaedagogen-machen/story/10953026

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