Auch Berufsbildung gehört in die Bildungspolitik

Hinter Korea und Japan belegte die Schweizer Delegation an den Berufsweltmeisterschaften in London den 3. Gesamtrang und ist somit die beste europäische Nation. Dieses Ergebnis zeigt eindrücklich auf, wie wichtig eine gute Berufsausbildung ist. Gute Bildung heisst nicht, dass man alles daran setzen muss, möglichst viele Akademiker heranzuzüchten, so wie das die Linken so gerne hätten. Das erfolgreiche Bestehen einer handwerklichen Berufslehre ist nicht schlechter oder weniger wert als ein Hochschulabschluss oder eine Matur. Für die Volkswirtschaft sind Handwerker und Gewerbler viel nützlicher als Horden von an sich intelligenten jungen Menschen, die sich jahrelang orientierungslos an den Unis von Schwerpunktfach zu Schwerpunktfach hangeln, ohne zu wissen, wozu.

Damit will ich nicht die Studierenden oder die Akademiker angreiffen oder in Misskredit bringen. Damit will ich bloss wieder einmal in Erinnerung rufen, dass auch eine solide Berufsausbildung ihren Stellenwert hat und entsprechende Würdigung und Förderung verdient. Gute Berufsleute sind ein massgebliches Standbein einer funktionierenden Wirtschaft.

Mir scheint, dass die Berufsausbildung in der Bildungspolitik oftmals vernachlässigt wird. Spricht man von Bildung, so tut die Politik dies meist im Kontext von Hochschulen und Universitäten, aber man spricht nie von der Berufsschule. Aber Bildung findet nicht nur im akademischen Umfeld statt. Der Erfolg unserer jungen Berufsleute in London hat bewiesen, dass die Schweiz über ein ausgezeichnetes System der Berufsausbildung verfügt.

Die SVP ist sich den Vorteilen dieses dualen Systems der betrieblichen Lehre und der öffentlichen Berufsschule bewusst und will dies weiterhin stärken. Wer will, dass die Berufsbildung weiterhin ein Erfolgsfaktor der Schweiz bleibt, wählt SVP.

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