Warum SVP wählen? Wegen der Bildung

In der Schule habe ich einmal gelernt, dass Bildung und Wissen der einzige Rohstoff der Schweiz sei. Andere haben Oel, Gold, Diamanten … die Schweiz kann nur damit auftrumpfen, was unsere Kidz in der Schule lernen. Umso erstaunlicher ist es, dass in den vergangenen Jahren so viele linke Ideologen mit ihren merkwürdigen Experimenten im Bildungssektor wüten durften. Sie haben damit ein sehr gutes Bildungswesen mit ihrer Kuschelpädagogik und Sozialromantik zerstört.

Das Resultat ist allgegenwärtig. Das Bildungsniveau sinkt. Die Schulabgänger genügen häufig nicht mehr den Anforderungen der Wirtschaft, um eine Berufslehre beginnen zu können. Zum Teil müssen die Lehrlinge erst nachgeschult werden. Auf der anderen Seite beklagen wir Lehrkräftemangel, weil es vielen Lehrern schlicht zu blöd wird, statt Wissen zu vermitteln ihre Schüler dank immer neuen Ideen und Reformen der Bildungsexperimentierer zu „verwalten“.

Was will die SVP?

Die SVP will diesen planlosen Reformwahn stoppen und die Volksschulen endlich wieder zur Ruhe bringen. Damit können sich die Schulen wieder ihrer Kernkompetenz widmen: Wissen vermitteln.

Die SVP setzt sich für die Lehrer ein, welche wirklich Lehrer sein wollen. Der Lehrerberuf hat in den letzten Jahren merklich an Attraktivität verloren. Der Lehrer (selbstverständlich sind damit auch Lehrerinnen gemeint) ist keine Autoritätsperson mehr. Die Eltern reden den Pädagogen viel zu stark in ihren Beruf hinein und die Schulleitungen lassen sie meist im Regen stehen. Die SVP will, dass die Lehrer wieder den Stellenwert erhalten, den sie verdienen und benötigen, um ihre wichtige und anspruchsvolle Aufgabe wahrnehmen zu können.

Die SVP fordert, dass an den Schulen wieder die erfolgreichen Werte Leistung, Ordnung und Disziplin Einzug erhalten. Junge Menschen brauchen klare Leitplanken, an denen sie sich orientieren können.

Die SVP setzt sich für den Grundsatz ein, dass die Eltern für die Erziehung und die Schule für die Bildung verantwortlich sind. Deshalb wehrt sich die SVP dagegen, dass man die Kinder mit immer jüngeren Jahren in die Schulen zerrt und so den Eltern die Möglichkeit nimmt, ihrem eigen Fleisch und Blut ihre Werte in Form einer ordentlichen Erziehung gepaart mit viel Zuwendung und Liebe zu vermitteln.

Wer will, dass wieder Ruhe und Ordnung in das Schweizer Bildungswesen kommt, wer genug hat von nutzlosen Schulexperimenten, wer zur Schweizer Mundart steht und wer sich seine Kinder nicht von sozialistischen Kräften wegnehmen lassen will, der wählt im Oktober SVP.

4 Responses

  1. Aid G. 23. September 2011 / 12:52

    Jawohl, Bildung und Schule ist wichtig.
    Und Bildung ist am Ende Sache der Kantone und der Gemeinde. (hab ich gelernt, aber nicht in der Schule).
    Darum wählt Menschen, welche die Freiheit und Autonomie der Kantone nicht einschränken wollen, mit dem Argument muss die SVP genau dies machen.
    Staatliche Beschränkung … ich kann nicht mal mehr ein rosarotes Minarett errichten wenn mir danach ist. Weniger Verbote, mehr Verstand!

  2. Alexander Limacher 23. September 2011 / 12:58

    (…) welche die Freiheit und Autonomie der Kantone nicht einschränken wollen, mit dem Argument muss die SVP genau dies machen.

    im bereich bildung hab ich nichts gegen etwas weniger föderalismus einzuwenden.

  3. Don pedro 24. September 2011 / 20:04

    Vor der Bildung kommt die Familie. Was hat die SVP beigtragen zum sozialen Wohnungsbau, Mindestlohn und somit ein Einkommen, wobei nicht beide Elternteile arbeiten müssen. So haben wir immer mehr Schlüsselkinder die sich selbst überlassen bleiben. Erziehung wird hier zu Std.arbeit.

    Wenn ich die Lehrergehälter mit der einer Kassierin bei der Migros vergleiche und die Jahresfreizeit läuft doch auch etwas schief. Hr. Brunner hat heute noch Schwierigkeiten mit der Mathematik. 27 % Wählerstimmen sind nicht 27 % der Schweizer Bevölkerung. Also back to the school und dann später nochmals nachfragen . Dann klappt es auch vielleicht mit der Bildung.

  4. Alexander Limacher 26. September 2011 / 07:55

    die antwort der svp zur familie sind nicht sozialer wohnungsbau und mindestlöhne, sondern vorgänglich tiefere steuern, um die familien fiskal zu entlasten. und selbstverständlich will die svp keine sich selber überlassenen kinder sondern verantwortungsvolle eltern. allerdings sind staatlich vorgeschriebene tagesstrukturen, bezahlt von der öffentlichen hand, diesbezüglich nicht die lösung. bezüglich lehrergehälter gibt es in einigen kantonen sicherlich handlungsbedarf.

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