Die SVP bestimmt die Politik

In der Arena-Sendung vom 3. Juni 2011 kam einmal mehr zum Vorschein, wer in der schweizer Politlandschaft die Agenda vorgibt: die Schweizerische Volkspartei.

Fulvio Pelli forderte öffentlich ein Rededuell mit Christoph Blocher. Die zwei standen also im Ring, drum herum dann Vertreter von den Grünen, der SP, der FDP, der CVP und der BDP plus eine illustre Runde von „Experten“. Sie hatten eine gemeinsame Mission: alle gegen Christoph Blocher, alle gegen die SVP.

Diese Sendung wiederspiegelte klar die aktuelle politische Stimmung im Lande. Die anderen Parteien sind derart geschwächt und orientierungslos, dass sie sich nur darauf beschränken können, gegen die SVP zu schiessen oder aber deren Slogans zu kopieren. Man wirft der SVP vor, keine Sachpolitik zu betreiben. Es ist den anderen Parteien aber nicht bewusst, dass es eigentlich sie sind, welche sich der Sachpolitik verschliessen, weil der Kampf gegen die SVP ihre einzige Sache ist.

Nun gut, der SVP kann das nur recht sein. Polit-Orakel Longchamps erklärte richtigerweise, dass die SVP die politischen Themen durch Initiativen setze und die anderen Parteien dann darauf reagieren müssen. Gut so.

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