Asylsuchende verweigern Einzug in Unterkunft – schon wieder!

In La-Chaux-de-Fonds weigerten sich zahlreiche afrikanische Flüchtlinge, in eine notfallmässig bereitgestellte Asylunterkunft umzuziehen. Diese Notfallunterkunft musste vom Kanton organisiert werden, weil die Anzahl vom Bund zugewiesenen Asylbewerber stetig ansteigt. Die Kantone stehen vor grossen Logistischen Herausforderungen. Und dann bocken die Flüchtline auch noch.

Es ist wirklich eine bodenlose Frechheit. In anderen Ländern müssen Asylsuchende selber schauen, wie sie zu einem Dach über dem Kopf kommen. Und in der Schweiz massen sich diese Menschen an, den Einzug in eine Unterkunft zu verweigern, bloss weil es keine Fenster hat. Hat mich jemals jemand gefragt, ob ich im Militärdienst in einem Bunker oder in einer Zivilschutzanlage schlafen will? Dort gibt’s auch keine Fenster.

Wie lange lassen wir uns noch auf der Nase herumtrampeln? Solche Leute, im beschriebenen Fall übrigens alles junge Männer, sind augenblicklich auszuschaffen! Ohne Wenn und Aber. Wer sich schon zu schade ist, ein paar Tage in einem Keller zu schlafen (nur schlafen, die sind da ja nicht eingesperrt), der wird später auch niemals in irgend einer Form integrierbar sein.

Im Weiteren sind bereits an der Grenze Asylsuchende abzuweisen, wenn die Kapazitäten in den Kantonen erschöpft sind!

2 Responses

  1. Anton Keller 4. Juli 2011 / 17:11

    Wir hätten doch lieber ein Lager wie auf Lampedusa machen sollen.

  2. Alexander Limacher 8. Juli 2011 / 10:43

    ja, die verteilung der asylbewerber auf die kantone wird zunehmend problematisch. die anpassung der asylverfahren ist zwingend nötig.

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