Atomausstieg? Gerne, aber …

Der Bundesrat hat beschlossen, künftig auf Atomenergie zu verzichten. Nicht per sofort, sondern bis spätestens 2034. Dann nämlich hat das letzte Schweizer AKW, Leibstadt, sein Rentenalter erreicht und wird vom Netz genommen. Der Bundesrat geht pro AKW von einer Laufzeit von 50 Jahren aus. Das bedeutet, das 2019 Beznau I, 2022 Beznau II und Mühleberg sowie 2029 Gösgen abgestellt werden. Wir werden also schon vor 2034 stets weniger Atomstrom zur Verfügung haben.

Auf den ersten Blick scheint das ein vernünftiges Vorgehen zu sein, ja gar visionär. Ehrgeizig ist es auf alle Fälle. Denn auch der Bundesrat geht von einem Anstieg des Verbrauchs auf 90 Mrd. kWh bis ins Jahr 2050 (aktuell liegen wir bei 60 Mrd. kWh) aus. Da muss die Cleantech-Branche aber noch gewaltig dampfen, um den fehlenden Atomstrom durch erneuerbare Energie und Effizienz zu kompensieren. Es ist durchaus eine Chance für unsere Wirtschaft, doch eine grosse Portion Skepsis bleibt. Doch ich will mal noch nicht unken.

Doch eine Tatsache, die Doris Leuthard verkündete, kann nicht akzeptiert werden: Die Energieministerin spricht davon, dass der Strompreis wegen des Atomausstieges um rund 15 % ansteigen wird. Sollte der Bundesrat hierfür keine bessere Lösung präsentieren können, darf das Parlament diese Energiestrategie auf keinen Fall gutheissen. Der Atomausstieg darf nicht auf dem Buckel der Konsumenten realisiert werden. Ausserdem muss man die Wettbewerbsfähigkeit gewisser Indistriebranchen in der Schweiz vor Augen halten, die mit solchen Kostensteigerungen nicht konkurrenzfähig produzieren können und so gegenüber Produktionsstätten im Ausland verlieren. Der Werkplatz Schweiz ist gefährdet.

Es spricht nichts dagegen, die Förderung von alternativen Energiequellen anzukurbeln und zusätzliche Mittel in die Forschung zu investieren. Auch müssen wir nicht mehr die Frage „Atomstrom ja oder nein“ diskutieren, sondern nur noch das Wie. Dabei bleibe ich bei meinen Kernforderungen:

  • Strom darf den Konsumenten nicht mehr kosten als jetzt
  • Die Versorgungssicherheit muss gewährleistet sein (keine Abhängigkeit vom Ausland)

Diese zwei Punkte sind zwingend!

Asylsuchende verweigern Einzug in Unterkunft – schon wieder!

In La-Chaux-de-Fonds weigerten sich zahlreiche afrikanische Flüchtlinge, in eine notfallmässig bereitgestellte Asylunterkunft umzuziehen. Diese Notfallunterkunft musste vom Kanton organisiert werden, weil die Anzahl vom Bund zugewiesenen Asylbewerber stetig ansteigt. Die Kantone stehen vor grossen Logistischen Herausforderungen. Und dann bocken die Flüchtline auch noch.

Es ist wirklich eine bodenlose Frechheit. In anderen Ländern müssen Asylsuchende selber schauen, wie sie zu einem Dach über dem Kopf kommen. Und in der Schweiz massen sich diese Menschen an, den Einzug in eine Unterkunft zu verweigern, bloss weil es keine Fenster hat. Hat mich jemals jemand gefragt, ob ich im Militärdienst in einem Bunker oder in einer Zivilschutzanlage schlafen will? Dort gibt’s auch keine Fenster.

Wie lange lassen wir uns noch auf der Nase herumtrampeln? Solche Leute, im beschriebenen Fall übrigens alles junge Männer, sind augenblicklich auszuschaffen! Ohne Wenn und Aber. Wer sich schon zu schade ist, ein paar Tage in einem Keller zu schlafen (nur schlafen, die sind da ja nicht eingesperrt), der wird später auch niemals in irgend einer Form integrierbar sein.

Im Weiteren sind bereits an der Grenze Asylsuchende abzuweisen, wenn die Kapazitäten in den Kantonen erschöpft sind!

Ist Bin Laden wirklich tot?

Amerika befindet sich im Freudentaumel. Auch die restliche westliche Welt dürfte die Nachricht mit Genugtuung zur Kenntnis genommen haben. Der Verantwortliche für die Terroranschläge, welche als 9/11 in die Geschichte eingingen, Osama Bin Laden, wurde von Navy-Seals getötet.

Ich gehöre nicht zu denjenigen, die irgenwelchen Verschwörungstheorien sofort Glauben schenken, obwohl sie jeweils interessant, ja gar amüsant zu studieren sind. Schon die Vorfälle um 9/11 sind nicht über alle Zweifel erhaben. Aber auch um die 1. bemannte Mondlandung der Yankees ranken sich verschiedene Antithesen. Die Geschichte mit den grünen Männchen in Roswell lassen wir mal bei Seite … Und wenn ich mir die Zeitungsberichte zum Tod von Osama durchlese, hege ich meine Zweifel an der Echtheit seines Ablebens.

Da ist mal die Tatsache, dass Bin Laden erschossen wurde. Osama war wirklich ein schlimmer Bube. Durch seine Tötung kann sich der Terroristenführer irgendwie zu einfach aus der Affäre ziehen. Rachsüchtig wie wir Menschen nun mal sind, wäre es doch wirklich befriedigender gewesen, man hätte den Bartli doch noch etwas quälen können. Dann liest man etwas weiter und erfährt, dass er durch einen Kopfschuss getötet worden sei. Das Projektil habe sein Gesicht beim Einschlag zerstört. Und weiter berichten die Journalisten, dass Bin Ladens Leichnam noch auf See bestattet wurde. Zwar seien noch Untersuchungen der DNA am Laufen, doch wer interessiert sich jetzt noch dafür. Das Corpus Delicti ist weg … und wenn’s nicht weg wär, dann ist’s derart verballert, dass man’s nicht erkennt. Was dann später irgendwelche Regierungsvertreter zu den Resultaten der DNA-Untersuchung verzapfen, lässt mich ziemlich kalt. Sicher bin ich erst, wenn ich die Leiche sehe. Da bin ich altmodisch.

Die Amis sind doch sonst so geil auf coole Shows?! Weshalb haben sie den Körper sofort ins Meer geschmissen statt ihn genüsslich der Öffentlichkeit zu präsentieren. Weshalb will sich Uncle Barrak nicht medienwirksam als derjenige brüsten, welcher den Terror-Fürsten zur Strecke gebracht hat? Weil dort im fernen Orient gar nicht Osama Bin Laden gemeuchelt wurde … ?