Von wegen die SRG sei nicht links

Dass die staatlich subventionierte Rundfunkgesellschaft hochgradig linkslastig ist, wissen wir schon lange. Am eigenen Leib gespürt hat das auch der Satiriker Andreas Thiel, wie er in einem Interview auf Tagi-Online berichtet. Der Interviewer spricht Thiel auf eine Aussage an, die er mal gemacht haben solle: Das Schweizer Fernsehen würde ihn nicht wollen, weil er nicht links sei. Darauf Thiel:

Zumindest hat man bei der Sendung «Comedy im Casino» meine Texte zensuriert. Verheerenderweise meistens die Pointen. Bei der Radiosendung «Zytlupe» passierte das auch. Etwa wenn ich etwas gegen die 68er geschrieben habe. Sich über den ehemaligen israelischen Premier Sharon lustig machen, ging ebenfalls nicht. Die SVP runterschreiben war hingegen kein Problem.

Sowas zeigt doch mal wieder, wie die Schweizer Medienmaschinerie funktioniert. Und sowas beweist auch ganz klar, dass die gesamte SRG keinen Anspruch auf Gebührengelder hat.

Lustig ist auch folgende Passage aus dem Interview, in dem er von Auftritten an Parteiversammlungen spricht:

Bei SP-Veranstaltungen sind die Leute schneller schockiert: Dass man sich über sie lustig machen kann, ist eine neue Erfahrung – denn sie sind ja die Guten.

Willkommen im Leben, liebe Genossinnen und Genossaussen.

2 Responses

  1. Dani 6. April 2011 / 14:40

    Schön, dass der Tagi, der ich eher in die linke Ecke stelle, so ein Interview (hoffentlich ist es unzensuriert) publiziert.

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