Teilen wir jetzt Libyen auf?

Verschiedene Politiker meinen, das Ende von Ghadhafis Regime in Libyen sei bloss noch eine Frage von Tagen. Nun gut, man soll den Tag nicht vor dem Abend loben, denn wie oft wurde schon das Ende irgend eines Idioten angekündigt …

Aber nichts desto trotz muss man sich nun an die Aufteilung Libyens machen. Mir persönlich würde ein Stückchen Küste im Norden genügen, mit Anschluss an einen Flughafen und vielleicht ein Spritzerchen Öl. Nicht viel, ich bin ein bescheidener Mensch. Ich würde mich auch für das Amt als Schweizer Stadthalter in Tripolis zur Verfügung stellen. Denn immerhin hat die Schweiz ja ein gewisses Anrecht auf ein Stück Libyen. Um den Rest des Landes dürfen sich die übrigen Länder gerne streiten. Einzig die Länder der jetzigen EU kriegen nix. Die sollen zuerst ihren eigenen Schweinestall aufräumen.

Linke Rechtsanschauung

Das ist die Einstellung von links-autonomen Chaoten:

Wir anerkennen Diebstahl und Betrug nicht als Straftatbestand, denn diese Ordnung bringt uns jeden Tag durch ihre Zwänge und Schwindel um ein freies Leben. Wir anerkennen auch die Zerstörung nicht als Straftatbestand, denn man errichtet um uns herum eine Welt, die uns immer fremder scheint, in der alles immer gefängnisähnlicher und lebloser wird. Wir anerkennen überhaupt keinen Straftatbestand, denn wir anerkennen die Gesetze nicht, die uns von den Reichen und Mächtigen aufgezwungen werden, um ihr Wohl und unsere Ausbeutung zu garantieren.

Alleine schon wegen so einer Aussage muss man am nächsten 1. Mai oder anderen Kundgebungen sofort alle diese vermummten Feiglinge packen und einlochen. Einfach nur, weil sie da waren. Es braucht ja keinen juristischen oder strafrechtlichen Grund, weil die sich ja nicht an für alle geltenden Gesetze halten wollen. Und dann lassen wir sie mal so zwei, drei, vier Monate bei Wasser und Brot (nur, wenn grad welches da ist) schmoren. Keine Verhandlung, keine Besuche, kein Telefonanruf, kein Anwalt, kein Hofgang, kein Sonnenlicht, nichts. Höchstens ab und zu mal einen vaterländischen Tritt in den Arsch. Dann wollen wir mal sehen, wie man sich fühlt, wenn man keine Gesetze anerkennt – denn dann anerkennt man auch keine Gesetze, die zum Schutz von Häftlingen erlassen wurden.

Hammer ist auch das hier:

Wir wollen überhaupt keine rechtsetzende Instanz und überhaupt keine Gefängnisse, sondern ein Leben, das auf Solidarität und einer anti-autoritären Haltung aufbaut. Wir sind überzeugt, dass ein nicht-institutioneller und nicht-repressiver Umgang mit zwischenmenschlichen Problemen und Konflikten möglich ist.

Klar, wär schön. Alle hätten sich lieb. Und Streit bekämen wir nur noch, weil im Falle einer Meinungsverschiedenheit sofort beide Seiten nachgeben möchten und sich jeder als erster dafür entschuldigen möchte, mit dem Streit angefangen zu haben. Hach, wär das toll. Wir sitzen alle im Kreis am Boden, schütten uns hektoliterweise Kamillentee hinter die Binde, reichen den Community-Joint herum und manchmal, ja manchmal da fassen wir uns auch wo hin …

Ach ja, und was war denn das für ein Umgang mit zwischenmenschlichen Problemen und Konflikten im Fall von Hans Fehr? Solidarität und anti-autoritäre Haltung im Sinn dieser Trottel heisst also: wer unsere Meinung, Ansichten und Ideologien nicht teilt, wird verhauen?!

Was für Idioten!

Schawinski zurück im Leutschenbach

Roger Schawinski ist zurück beim Schweizer Fernsehen. Ab August soll er einen neuen Polit-Talk moderieren. Die Verpflichtung vom Who-Cares-Man passt genau in die neue superlinke Linie von Generaldirektor De Weck, welcher, wie auch Schawinski, leidenschaftlicher SVP-Hasser ist. Doch damit nicht genug. Durch Schawinskis Engagement kann der Staatssender auch gleich einen der prominentesten SRG-Kritiker zum Schweigen bringen – wie praktisch.

Die SRG hat sich nun offiziell in den Wahlkampf eingeschalten. Zuerst die Umgestaltung der Arena, in welcher den armen und unterdrückten Mitteparteien mehr Platz eingeräumt werden soll, was inoffiziell einzig zur Verdrängung der SVP dienen soll. Und nun der Frontalangriff auf die Volkspartei mit dem gestrauchelten Sat1-Chef als Polit-Talker. Der staatlich finanzierte Medienkampf gegen die wählerstärkste Partei geht in eine neue Runde, passenderweise kurz vor den Wahlen, um das „dumme Volk“ auch richtig einzulinken.

Service public? Wohl eher Service elitär … die SRG verliert mehr und mehr den Anspruch, überhaupt noch irgendwelche Gebührengelder einstreichen zu dürfen.