Die Linke und die Toleranz

Was schallt uns im Zusammenhang mit Ausländerpolitik von linker Seite immer entgegen? Wie hiess diese ominöse Wort, welches sie uns ständig um die Ohren hauen noch gleich? Toleranz? Ja genau, Toleranz. Da wir nicht alle Ausländer gleich gut mögen wie die Linken, werfen sie uns Intoleranz vor. Wer tolerant ist, lässt andere Meinungen und Handelsweisen gelten und duldet diese. Intolerante Leute aber akzeptieren und dulden nur die eigene Meinung.

Soweit sind die Positionen und die Begriffe klar.

Richten wir unseren Blick noch einmal auf das Abstimmungswochenende vom 28. November 2010. Nachdem bekannt wurde, dass die Ausschaffungsinitiative angenommen wurde, rannten hordenweise linke Chaoten auf die Strassen und demonstrierten gegen einen demokratischen Volksentscheid, weil sie damit nicht einverstanden sind. Toleranz? Doch damit nicht genug. Hätten sie nur demonstriert, hätte die Schweiz das zur Kenntnis genommen und gut ist. Aber nein. Die Demonstration mutiert zum Saubannerzug, der städtische Infrastruktur mutwillig beschädigt und aus purer Toleranz werden verschiedene Parteizentralen und -sekretariate  sowie der Abstimmungstreffpunkt der SVP angegriffen und so Opfer linker „Toleranz“.

Doch tolerant wie ich nun mal bin, würde ich sogar das noch unter kurzsichtiger Frustbewältigung abbuchen. Aber es wird noch schlimmer. Am 4. Dezember wird die Schweizerische Volkspartei einen Parteitag im Kanton Waadt durchführen. Ursprünglich sollte das in der Kongresshalle Beaulieu in Lausanne geschehen. Doch weil dort gleichzeitig die UNIA tagt, befürchtet man Händeleien und schmiss die SVP so kurzerhand wieder raus. Aber auch aus einem alternativen Tagungsraum in der Uni Lausanne wurde nichts. Dort nämlich gingen Drohungen ein und so wurde die Anfrage der SVP abgelehnt. Toleranz?

Die Abstimmungssiegerin wird ihren Parteitag nun in Gland durchführen … bei klirrender Kälte unter freiem Himmel. Behörden und Institutionen lassen sich also von linken, gewalttätigen und feigen Chaoten vorführen und niemand tut etwas dagegen. Wenn aber an der 1. August-Feier auf dem Rütli ein junger Mann mit Kurzhaarschnitt auftaucht, schreien sofort alle: Nazi! Und es werden Millionen Steuergelder verschwendet, um massive Polizeikontrollen aufzuziehen. Die grösste Schweizer Partei muss ihre Versammlung bei Minustemperaturen auf einem zugeschneiten Acker durchführen, weil die Behörden aus Angst und Unfähigkeit kuschen und das verfassungsmässige Recht auf Versammlungsfreiheit und Meinungsfreiheit – aus Toleranz – nicht durchsetzen können (oder wollen). Demokratiefeindliche und kriminelle Elemente hebeln die Verfassung und den Rechtsstaat aus, und alle tolerieren das. Peinlich!

Wohl auch von edler Toleranz getrieben fordern Linke nun lauthals, das Initiativrecht zu beschränken, weil eine Mehrheit des schweizer Stimmvolkes anders entschieden hat. Man stellt sogar die direkte Volksdemokratie in Frage und sieht diese Errungenschaft als gescheitert an. Was für ein Hohn. Toleranz predigen, aber Intoleranz leben – das ist linke Politik. Toleranz zählt nur, solange die linke Meinung geduldet wird. Im ersten Abschnitt haben wir gelernt, was Toleranz und Intoleranz bedeutet. Die Linksparteien und deren Gefolge sind folglich ein Vorzeigebeispiel von Intoleranz.

15 Responses

  1. kim88 8. Dezember 2010 / 00:47

    Sorry, aber du hast keine Ahnung. Man sollte „linke“ nicht mit Chatoen verwechseln. Genausowenig wie man ein Nazi mit einem SVP Wähler verwechseln sollte.

    Ich war schon oft an verschiedenen Demos, die Leute die dort Scheiben zerschlagem, etc haben meistens keine Ahnung warum überhaupt demonstriert wird, sondern leben einfach ihre idiotie aus.

  2. Alexander Limacher 8. Dezember 2010 / 10:47

    Man sollte “linke” nicht mit Chatoen verwechseln.

    das täte ich ja gerne, wenn es denn stimmen würde. bei den protesten gegen die annahme der ausschaffungsinitiative waren banner der revoluzionären jugend zürich zu sehen, welche gemäss ihrer homepage http://www.rjz.ch „linke politik aus der sicht der jugend“ betreibt. mit slogans wie „schluss mit dem hetzen – jetzt fliegen die fetzen“ wird explizit zum randalieren aufgerufen.

  3. kim88 9. Dezember 2010 / 01:16

    Sind meiner Meinung nach Chaoten. Ich gehe an Demos um meine Meinung kund zu tun. Und das funktioniert am schlechtesten wenn man zerstörerisch vorgeht.

    Gerade weil dann die Medien nur von den Randalen und nicht vom Thema berichten. Schade eigentlich.

  4. Alexander Limacher 9. Dezember 2010 / 07:52

    Ich gehe an Demos um meine Meinung kund zu tun.

    auch, wenn eine abstimmung nicht deiner meinung entspricht?

  5. leo_sonnyboy 9. Dezember 2010 / 21:12

    Hier wird ziemlich viel Schwachsinn verbreitet: Ich unterstütze weder Rechts- noch Linksextreme, noch Chaoten. Es ist aber eine traurige Tatsache, dass Linksextremisten von allen Extremisten in der Schweiz die gewalttätigsten sind. Dieses Gesindel verübt am meisten Sachbeschädigungen. Außerdem sind das die schlechtesten Verlierer und Antidemokraten.

    Generell sind es fast nur Linke in diesem Lande, die nach einer verloren Abstimmung demonstrieren gehen und nicht Bürgerliche. Das sagt schon viel aus. Wenn Linke in der Westschweiz der SVP einen Parteitag verunmöglichen, wird dies der SVP nur noch weiteren Auftriebe geben.

  6. Alexander Limacher 13. Dezember 2010 / 08:27

    Es ist aber eine traurige Tatsache, dass Linksextremisten von allen Extremisten in der Schweiz die gewalttätigsten sind. Dieses Gesindel verübt am meisten Sachbeschädigungen. Außerdem sind das die schlechtesten Verlierer und Antidemokraten.

    eben

  7. leo_sonnyboy 4. Januar 2011 / 14:31

    Ich habe dir bei facebook einen Freundschaftsantrag unter H.B gemacht.

  8. Alexander Limacher 5. Januar 2011 / 01:46

    gerne, aber fake-accounts werden nicht meine freunde …

  9. leo_sonnyboy 5. Januar 2011 / 18:04

    Ein fake account ist es nicht (das auf dem Foto bin ich 1977 ) sonst hätte ich dir nicht geschrieben. Dein gutes Recht nicht darauf einzugehen. Dachte nur an dich weil ich auch noch einige Websites verlinkt habe auf Facebook. Deine gehört dazu. Aber in diesem Sinne werde ich auch nirgends mehr deinen Blog verlinken und dafür Werbung machen. Besucher werden so noch weniger auf deinen Blog gelangen.

    Gruss leo_sonnyboy

  10. Ary 6. Januar 2011 / 09:08

    Warum denn so trotzig? Ich schlage vor daß Sie versuchen die pubertäre Phase zu überwinden und darüber hinweg zu kommen.

  11. leo_sonnyboy 6. Januar 2011 / 15:55

    Der Kommentar war eigentlich nicht an dich gerichtet ary. Ich bin nicht trotzig, ich akzeptierte ja das Statement von Alexander. Fand es nur etwas kleinlich und merkwürdigt, nachdem ich doch hier einige längere Beiträge verfasst habe und Interessen gezeigt habe im Blog. Es steht aber auch mir frei den Blog in Zukunft nicht mehr zu verlinken, Werbung dafür zu machen und andere Blogs zu besuchen. Das ist es, nicht mehr und nicht weniger.

  12. Alexander Limacher 10. Januar 2011 / 11:00

    Fand es nur etwas kleinlich und merkwürdigt, nachdem ich doch hier einige längere Beiträge verfasst habe und Interessen gezeigt habe im Blog

    es ist weder kleinlich noch merkwürdig. da mein fb-profil meiner wirklichen person (mit name und allem drum und dran) entspricht, erwarte ich selbiges auch von all jenen, welche mit mir befreundet sein möchten. wenn du mir eine anfrage mit deinem wirklichen fb-account schickst, werde ich sie gerne annehmen. aber irgendwelche doppel- oder pseudo-accounts kann ich nicht akzeptieren.

  13. leo_sonnyboy 10. Januar 2011 / 11:08

    Wie gesagt hat sich das Thema schon erledigt. Das mit den Accounts ist Ansichtssache, dazu gibt es keine Reglementierung, auf Facebook gibt es hundertausende solcher Accounts, habe schon ein anderes und konnte damit schon viele Unterschriften sammeln. Aber egal, dein Blog zu verlinken bringt eh nichts mehr bei diesem geringen Besucheraufkommen.

  14. leo_sonnyboy 10. Januar 2011 / 19:14

    danke, das wünsche ich dir auch.

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