Radio Pilatus Guugge-Power nur noch für Luzerner Vereine

Auf der neuen Guugge-Power CD Volume 7 von Radio Pilatus werden nur noch Guuggenmusigen der Vereinigten Luzern zu hören sein. All die zahlreichen Vereine aus der Landschaft der gesamten Zentralschweiz werden ausgeschlossen. Für den Lokalradiosender findet die Fasnacht offenbar nur noch in der Stadt Luzern statt.

Wie lange dauert es noch, bis Radio Pilatus nur noch in der Stadt und Agglomeration sendet? Nun gut, bei dem beschränkten Musikprogramm würde ich nicht viel vermissen …

Sackschwache Leistung, liebe Verantwortlichen von Radio Pilatus!

Den Sozis läuft die Basis davon …

Einen amüsierenden Bericht habe ich heute auf dem Tagi-Online entdeckt. Die SonntagsZeitung hat von IsoPublic eine Umfrage zur Ausschaffungsinitiative durchführen lassen. Dabei kommt’s für die Sozialdemokraten ganz dick. 33 Prozent der SP-Wählerschaft sprechen sich für die SVP-Initiative aus. Sage und schreibe 55 Prozent unterstützen den direkten Gegenvorschlag des Bundesrates. Das macht zusammen fas 90 % Parteibasis, die eine härtere Gangart gegenüber kriminellen Ausländern befürwortet. Doch damit nicht genug. 16 % würden bei der Annahme beider Vorlagen für die Initiative votieren.

Phänomenal aber sind die Reaktionen namhafter SP-Politiker auf die Umfrage. Nationalräten Silvia Schenker (BL) beurteilt das Ergebnis „alarmierend“ und sie sei erschrocken. Andy Tschümperlin (SZ) meint: „Dass ein Teil der SP auf populistisch konstruierte Forderungen eingeht, wird mir in Gesprächen mit der Bevölkerung immer wieder bewusst“. Tschümperlin ignoriert also nicht bloss die Meinung seiner Wähler, sondern verunglimpft sie auch noch, während er sich und seine Partei mit der folgenden Aussage gleich selber disqualifiziert: „Begründen Sie an einem Podium, weshalb ein Vergewaltiger eines Kindes aus irgendwelchen Gründen nicht ausgeschafft werden soll, das versteht niemand“. Die SP betreibt also Politik, die niemand versteht – und sie ist sich dessen sogar bewusst. Unglaublich. Ganz geil ist auch Andreas Gross aus Zürich: „Ich glaube der Umfrage nicht“. Ignoranz in Reinkultur. Realitätsferne in Perfektion.

Levrat als alter Haudegen dagegen schiebt die Schuld auf die Mitteparteien und wirft den Kleinen vor, ihre Wählerschaft nicht davon überzeugen zu können, gegen die Initiative zu stimmen. Die offizielle SP ist übrigens nicht bloss gegen die Initiative, sondern auch gegen den magistralen Gegenvorschlag. Dies, obwohl sie ums Verrecken die Integrations-Klausel in den Entwurft reingezwängt haben um einen Kompromiss zu schaffen. Tatsächlich haben sie damit den Gegenvorschlag allerdings untauglich gemacht.

Hitzfelds Tage bald gezählt?

Die Schweizer Nationalmannschaft verliert in Montenegro gegen den dort ansässigen Fussballzwerg mit 1:0. Das ist nun schon die zweite Niederlage in der EM-Qualifikation. Rein rechnerisch ist zwar noch alle möglich, aber mit solch desolaten Vorstellungen darf man eigentlich nicht mehr an eine Qualifikation unserer Nati denken.

Obwohl ich zu den letzten zähle, die bei schlechten Leistungen jeweils die Trainer in Frage stellen. Aber was hat unsere Elf unter Hitzfeld geschafft? Klar, wir waren im Vuvuzelaland und haben den Weltmeister besiegt. Aber das Spiel gegen Montenegro heute war von Anfang bis Ende eine Katastrophe. Hat der anfänglich so umjubelte Nati-Trainer dran schuld? Weshalb beharrt er auf Alex Frei, der heute sang und klanglos untergieng? Der Schweizer Sturm war praktisch inexistent, das Stellungsspiel miserabel. Ab dem Mittelfeld gabs keine Anspielstationen. Wie soll da ein Spielaufbau stattfinden können? Und warum wird Shakiri immer ausgewechselt? Gerade er, der sich reglich abmüht, Einsatz zeigt und dann und wann auch mal was riskiert.

Ist Mathematiker Hitzfeld wirklich der richte Mann, um unsere Nati zu Erfolg zu führen?

Club Helvétique sägt weiter an der direkten Volksdemokratie

Dass der linken Elite unseres Landes die einzigartige Errungenschaft der direkten Volksdemokratie ein Dorn im Auge ist, wissen wir schon lange. Und wir wissen auch, dass sich insbesondere der selbsternannte Rat der Intellektuellen, der Club Helvétique, auf die Fahne geschrieben hat, die direktdemokratischen Volksrechte mehr und mehr auszuhebeln, um dem dummen Volk den Einfluss auf die Politik zu entziehen, damit die sozialistisch veranlagten Hellköpfe ihre ideologischen Wahnvorstellungen ungehindert in die Realität umsetzen können.

Nach der überraschenden Annahme der Minarett-Initiative sprach Club-Gründungsmitglied Roger De Weck sogar von einem „Fehlentscheid des Volkes“, welchen es zu korrigieren gilt. Andere empörten sich lauthals über das Abstimmungsergebnis. Anti-Demokratie in Reinkultur. Stimmt das Volk nach linkem Gutdünken, gibts für jeden Bürger ein Sugus. Wenn aber nicht, wird dem Stimmvolk sogleich jegliche Kompetenz abgesprochen und man plant sofortige Gegenmassnahmen, um einen demokratischen Entscheid rückgängig zu machen.

Schon im Dezember letzten Jahres gaben die hyperklugen Helvetier bekannt, dafür sorgen zu wollen, dass Initiativen wie die Minarett-Initiative, die Ausschaffungs-Initiative oder die Verwahrungs-Initiative künftig verboten werden sollen, weil sie gegen das Völkerrecht verstossen. Giusep Nay, ehemaliger Bundesgerichtspräsident, wird nun mit seinem Intellektuellen-Verein am 9. Oktober an der eigens dafür geschaffenen Landhausversammlung darüber diskutieren, eine Initiative zu lancieren, welche eben solche bösen Initiativen verbieten soll. Aktuell ist nur zwingendes Völkerrecht verbindlich. Nay und sein Gefolge vertreten aber die Meinung, dass man das nicht so eng sehen soll. Er will die Einschränkungen dahingehend erweitern, dass auch Teile der Europäischen Menschenrechtskonvention verbindlich werden. Ziel: das Volk mehr und mehr entmachten, die Demokratie aushöhlen und die Schweiz hinterrücks in den sozialistischen Moloch EU zu drängen, wo eben ihresgleichen am Drücker sind.

Der Wahlkampf hat begonnen. Deshalb SVP wählen, um solchem Treiben Einhalt zu gebieten!

Gotthard-Durchstich ohne EU-Minister

Am 15. Oktober 2010 soll der Durchstich für den neuen Basistunnel im Gotthard-Massiv stattfinden. Man muss wissen, dass es sich dabei um den längsten Tunnel der Welt handelt! Also ein historisches Ereignis für ein Bauwerk, von welchem ganz Europa profitiert. 10 Milliarden hat uns die Buddelei gekostet, 18 Jahre hat’s gedauert. So was darf entsprechend gefeiert werden und sollte in einem würdigen Rahmen stattfinden. Doch diejenigen, die am meisten davon profitieren, sind nicht da.

Das zuständige UVEK hat die EU-Verkehrsminister zum geschichtsträchtigen Anlass eingeladen, doch die winken alle ab. Am 15. Oktober findet nämlich das vierteljährliche Verkehrsministertreffen in Luxemburg statt. Das ist natürlich wichtiger, weil dort kann man viele sinnlose Gespräche führen und munter Lachsbrötchen und andere Schlemmereien futtern. Da kann ein Loch im Berg natürlich nicht mithalten, weil sich europäische Berufspolitiker nicht gerne mit der Realität beschäftigen sondern lieber sinnlos teuere Windblasen aufpusten.

Es zeigt sich mal wieder, wie viel sich die Welt um uns herum für die Schweiz interessiert. Und wir Trottel geben uns ständig die grösste Mühe, ja nirgends mit irgendwas anzuecken und mit allen lieb zu sein. Dieses Beispiel macht auch mal wieder klar, wie unwichtig die Schweiz für Europa ist. Wir können also getrost aufhören, jeden Scheiss eurokompatibel auszurichten. Es ist den Pimpeln echt egal. Und uns sollte es auch endlich egal sein!