Wenn’s mit dem Fliegen Asche ist

In Island spuckt ein Vulkan etwas Asche in die Luft und kurze Zeit später können Flugzeuge nicht mehr fliegen. Nach und nach wurden verschiedenste Flughäfen geschlossen. Inzwischen sind auch die schweizer Flughäfen dicht. In beinahe ganz Europa ist’s aus mit der Fliegerei.

Natürlich, für die betroffenen Passagiere ist das nicht angenehm. In diversen medialen Berichterstattungen über die Situation an den geschlossenen Flughäfen wird immer wieder geschildert, dass Fluggäste wegen der Situation mit Unverständnis und Wut reagieren. Solche Reaktionen wiederum sind für mich unverständlich. Die Vulkaneruption ist ein aussergewöhnliches Ereinigs, welches aussergewöhnliche Konsequenzen nach sich zieht. So ist das halt, da kann man nichts machen. Bis sich die Situation wieder normalisiert, wird es noch einige Tage dauern.

Ich frage mich, auf wen jetzt die verärgerten Passagiere wütend sind. Ja, ich frage mich sogar, wieso man überhaupt verärgert ist. Der isländische Aschespucker zeigt nun mal wieder eindrücklich auf, dass die Menschheit der Natur einfach ausgeliefert ist. Das ist so. Da kann man nichts machen.

Wütende Passagiere wegen Schliessung der Lufträume aus Sicherheitsgründen … einfach lächerlich!

2 Responses

  1. odin 17. April 2010 / 18:34

    Die Natur ist hier einfach stärker als der Mensch. Das müssen und können wir nur akzeptieren. Ich hätte aber wohl nie gedacht, dass uns ein Naturereignis in entfernten Island so direkt beeinflussen kann. Ich verstehe auch nicht, warum wir davon in Mitteleuropa dennoch so überrascht wurden?? Es gibt doch so gute Mittel in der Meteorologie, der Satellitenaufklärung und der Frühwarnung. Noch vor drei Tagen hätte das niemand für möglich gehalten, dass wir bei uns den Flugbetrieb einstellen müssen. Vorgestern und Gestern war es dann plötzlich ganz anders. Es ist aber schon eine sehr schöne Tagesstimmung ohne Flugzeuge um Kloten herum.

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