SP auf familienpolitischen Abwegen

Einmal mehr bringt die SP die Idee des Vaterschaftsurlaubes auf’s Tapet. Und einmal mehr beweist die Linke, wie wenig Ahnung sie doch von Famililenpolitik hat. Diesmal wollen sie uns die Geschichte als Elternurlaub verkaufen, welcher als Ergänzung zum Mutterschaftsurlaub zu verstehen ist und zwischen 6 Monaten und einem Jahr dauern soll. Diesen zusätzlichen Urlaub sollen die Eltern gemeinsam bis zum vollendeten sechsten Altersjahr des Kindes beziehen dürfen und finanziert werden soll das Ganze über die Erwerbsersatzordnung.

Kinder seien die Zukunft unserer Gesellschaft und die Eltern nehmen die Erziehungspflicht nicht mehr im geforderten Masse wahr, wird von den Genossen richtigerweise festgestellt. Dadurch müsse die Allgemeinheit, namentlich Schule, Staat und Gesellschaft die Folgen tragen. Der Elternurlaub soll hier nun Abhilfe schaffen und es den jungen Familien erlauben, sich gemeinsam satte 6 bis 12 Monate gemeinsam um das Wohl ihres Kleinkindes kümmern. Doch, was dann? Ist die Erziehungspflicht der Eltern nach Bezug des Elternurlaubes erfüllt? Im Sinne der Sozialdemokraten schon. Denn sobald die Kinderin den Schulen sind (was mit HarmoS bekanntlich bereits mit 4 Jahren passieren soll) ist die aktive Erziehung durch die Eltern nicht mehr nötig. Dann nämlich kümmern sich Horden von Schulpsychologen um die Zukunft unserer Gesellschaft.

Und wie von den Roten nicht anders zu erwarten, geht auch hier wieder ein Schuss vor den Bug der bürgerlichen Parteien, weil die Liste der Argumente sonst so arg kümmerlich daher käme. Die geplante Volksinitiative „Die Gesellschaft modernisieren – Elternurlaub für Mutter und Vater“ sei ein Lackmus-Test für diejenigen, welche die fehlende Verantwortung der Eltern in der Erziehung anprangern. Entweder, man ist für die SP-Initiative oder man ist gegen mehr elterliche Verantwortung in der Erziehung. Wieder einmal komplett unverständliche linke Logik.

Kommentar verfassen