Wegelagerei aus der EU

Der Bundesrat stellt in Aussicht, das Bankgeheimnis aufzulockern um anderen Staaten mehr Unterstützung bei Steuerhinterziehung zu bieten. Dies geschah auf den erpresserischen Druck der EU und der USA auf unser Land und nachdem andere sogenannte „Steueroasen“ wie Andorra, Luxemburg, Belgien und Österreich eben diesem Druck nachgegeben haben. Weder Rechts noch Links ist glücklich damit. Lustigerweise hat die Linke lediglich ein Problem damit, dass die Schweiz als Letzte der von der EU als Steueroasen beschimpften Ländern eine Ankündigung in dieser Richtung gemacht hat. Ein wahrlich überzeugendes Statement …

Glücklicherweise hat sich Bundesrat Merz sehr bedeckt gehalten, was nun wirklich passieren wird. Das Gute daran ist, dass noch nicht alles verloren ist. Denn nun geht es an die Revisionen der rund 70 Doppelbesteuerungsabkommen mit anderen Staaten, welche unter anderem eben auch die Auskunftsbereitschaft regelt. Diese Verhandlungen mit den Vertragsstaaten sind sehr geschickt und hart zu führen und entsprechende Gegenforderungen sind einzubauen.

Und die ganze Geschichte zeigt einmal mehr, dass für vernünftig denkende Menschen ein Beitritt der Schweiz zur EU kein Thema sein kann. Denn wenn ein Staatenbund wie die Europäische Union mit derart kriminellen und erpresserischen Mitteln gegen einen Kleinstaat wie die Schweiz vorgehen muss, um das eigene fiskale Versagen auf der ganzen Linie zu vertuschen, ist wirklich bemittleidenswert. Im Speziellen sei hier Deutschland erwähnt, welches in dieser Sache die Leaderrolle übernommen hat. Die Deutschen schicken uns ihre Arbeitslosen ins Land um hier gut zu verdienen und die Kohle wieder nach Hause zu schaffen und zusätzlich ziehen sie auch noch die Bankvermögen ab. Was Deutschland hier betreibt, ist nichts anderes als Raubritterei. Da braucht sich niemand zu wundern, wenn man die Deutschen in der Schweiz nicht mehr mag.

3 Responses

  1. Berend 17. März 2009 / 21:50

    Tja und? Ist das ein Weltuntergang? LOL
    Ich sage nur: Seychellen als Offshore Firma oder Zypern (EU mit 10% Steuern), es gibt soviele NICHT_EU Offshore Oasen, die ein sicheres Bankgeheimnis haben, wozu Risiko eingehen? LG Berend

  2. limi 17. März 2009 / 23:44

    es geht nicht nur um das bankgeheimnis, sondern im wesentlichen auch um die art, wie hier die schweiz attakiert wurde. dies und der drohende verlust des bankgeheimnisses in summe sind das problem und für seine stetigen äusserungen müsste man dem steinbrück ordentlich ein paar hinter die löffel knallen.

    und hinzu kommt, dass es dem onkel peer gar nicht um die steuerhinterziehungen als solches geht, sondern seine sticheleien sind lediglich finanziell motiviert: er muss sein staatssäckel aufpäppeln und anderen ländern die kohle abluchsen.

  3. Remo Maßat 24. Februar 2012 / 11:34

    Die Diskussion um Steueroasen ist absolut scheinheilig. Die Schweiz läßt sich einmal mehr erpressen. Es geht nur ums Geld der Schweiz, nicht um Recht und schon gar nicht um (Steuer)-Moral.

    Die USA haben den Bundesstaat Delaware, in welchem die Steuern wesentlich niedriger sind als in der Schweiz. Ist das jetzt legale Steuerhinterziehung oder was?

    http://bankgeheimnis-schweiz.ch/?Bankgeheimnis_Schweiz:28.III.2009_-_Unversch%26auml%3Bmt!_-_13.000_neue_Firmen_j%26auml%3Bhrlich_im_US-Steuerparadis_Delaware

    Auch Deutschland muß gegenüber der Schweiz überhaupt nicht so moralinsauer auftreten:

    http://bankgeheimnis-schweiz.ch/?Bankgeheimnis_Schweiz:03.IX.2009_-_Steueroase_Deutschland_-_%26quot%3BDeutschland_ist_ein_Steuerparadies_f%26uuml%3Br_Superreiche%26quot%3B

    Aber: Der Schweizer Bundesrat besteht aus Politikern, die gerne knien. Nach Merz, der sogar vor Diktatoren wie Muammar Gaddafi kniete folgt nun Widmer-Schlumpf:

    http://www.widmer-schlumpf-blog.ch/2011/07/09/schweizer-bankgeheimnis-widmer-schlumpf-der-eu-stets-zu-diensten-kauft-ihr-knieschoner-grose-spendenaktion.html/

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